Kleine Helferlein

Dies ist eine Auflistung von Kontrollfeldern und Systemerweiterungen, die ich für nützlich halte. Das sind natürlich eher persönliche Vorlieben, aber ich denke schon, daß das eine oder andere Utility einen Blick (und ggfs. auch ein paar Dollar) wert ist.

DayLight
Apple hat bis MacOS 8.5 gebraucht, um diese Funktionalität ins MacOS einzubauen: DayLight stellt die Rechneruhr automatisch auf Sommer- bzw. Winterzeit um. Einfach, nützlich und problemlos. Ein Programm aus der Reihe "Install & forget".
SmartScroll
Appleist langsam aber sicher dabei, dieses Programm zu clonen. Seit MacOS 8 haben die Scrollbalken im Finder Echtzeitfunktion und ab MacOS 8.5 gibt es auch endlich proportionale Scrollbalken. Wer ein älteres System einsetzt, sollte sich SmartScoll unbedingt installieren. Und da die proportionalen Scrollbalken in MacOS 8.5 noch neu sind und daher bisher von kaum einem Programm unterstützt werden, lohnt sich die Installation auch noch unter 8.5. Gerade für Atari-Umsteiger sehr zu empfehlen (es war daher auch das erste Mac-Sharewareprogramm, das ich registriert habe ...).
Secret Finder Features
Im Finder von MacOS 7.x stecken ein paar Features, die Apple nie richtig ausgetestet und daher nicht freigegeben hatte (ab MacOS 8 hat man das nachgeholt). Die Systemerweiterung Secret Finder Features aktiviert diese Features auch schon unter MacOS 7.x. Dazu gehören Command-Backspace zum Befördern von Dateien in den Papierkorb und Control-Drag zum Anlegen von Aliasen.
QuitIt
Zumindest mir passiert es ständig, daß sich im Hintergrund unbemerkt Programme ansammeln, die noch laufen, obwohl ich sie gar nicht mehr benutzen will. Warum? Weil ich das letzte Fenster des Programms geschlossen habe, ohne das Programm zu beenden. QuitIt macht hier genau das, was ich intuitiv eigentlich tun wollte: Es beendet ein Programm, sobald man das letzte Fenster schließt. Natürlich gibt es auch eine Ausnahmeliste für die Programme, die nicht auf diese Weise beendet werden sollen. Sehr praktisch, finde ich.
Symbionts
An diesem Programm dürften sich schon eher die Geister scheiden. Das Apple-Kontrollfeld "Erweiterungen ein/aus" ist im MacOS vor 7.6 - meiner Meinung nach - eher eine Zumutung als eine Hilfe. Die neueren Versionen geben da schon sehr viel mehr Informationen preis. Die Idee, einen kurzen Text zum Sinn der jeweiligen Erweiterung anzuzeigen, ist zwar gut, krankt aber in der Praxis daran, daß gerade für Produkte von Fremdherstellern genau dieser Text fehlt. Dann kann man, meiner Meinung nach, auch gleich darauf verzichten. Außerdem unterschlägt "Erweiterungen ein/aus" viele Files, die sich im Systemordner tummeln.
Symbionts zeigt alle Dateien an, die in den Ordnern "Systemerweiterungen" und "Kontrollfelder" liegen. Vor allem zeigt es zu jedem Objekt aber auch den tatsächlichen Speicherbedarf an - eine unschätzbare Hilfe auf der Suche nach Speicherfressern. Das erweiterte Anzeigeformat für die Icons, die beim Systemstart erscheinen, ist sicher nicht jedermanns Geschmack (meiner auch nicht), aber dafür ist es ja auch abschaltbar. Und man kann sich, wie beim Apple-Original, Konfigurationen zusammenstellen. Ich setze Symbionts jedenfalls auf allen Rechnern ein, zum Teil zusammen mit "Erweiterungen ein/aus", zum Teil als Ersatz dafür.
Extension Overload
Als Alternative zu "Erweiterungen ein/aus" und Symbionts bietet sich Extension Overload an. Dies ist kein Kontrollfeld, sondern eine eigenständige Applikation, die jedoch optisch an "Erweiterungen ein/aus" angelehnt ist. Extension Overload ist eine Datenbank mit Beschreibungen aller bekannten Erweiterungen und Kontrollfelder. Die Autoren sind ständig bemüht, diese Datenbank aktuell zu halten und bitten auch um entsprechende Mithilfe. Zusätzlich enthält das Programm noch ein paar Informationen rund um das MacOS sowie Hinweise auf die beliebten "Easter Eggs".
StickyClick
Es ist wohl Geschmackssache, ob man die mit MacOS 8 eingeführte Möglichkeit mag, daß die Menüs nach einem Mausklick offen bleiben, ohne daß man die Maustaste gedrückt halten muß. Ich fand dies gerade auf PowerBooks immer sehr nützlich. Um dieses Feature auch unter einem älteren MacOS zu haben, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man installiert die Erscheinungsbild-Erweiterung von MacOS 8.x oder man greift eben zu StickyClick.
FinderPop
Dies ist ein Utility, das nur ab MacOS 8 und nur auf PowerPC-Rechnern funktioniert. Es aktiviert die Kontextmenüs, die man sonst nur per Control-Klick öffnen kann, nach einem einstellbar langen Mausklick automatisch. Endlich Kontextmenüs im Einhand-Betrieb.

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